Der Verlust eines Lebenspartners, von Kindern oder Freunden, aber auch von Hoffnungen und Plänen kann uns dann in eine tiefe existenzielle Krise stürzen. Unsere Gesellschaft tabuisiert nicht nur Alter, Krankheit und Tod, sondern auch die Trauer selbst. Der natürliche und heilsame Trauerprozess kommt nicht mehr in Gang. Oft werden trauernde Menschen zudem gemieden und bleiben mit ihren Gefühlen allein. Sie können vereinsamen, depressiv und krank werden.

Doch Trauer ist eine natürliche Reaktion des Organismus, um unser körperliches, seelisches und soziales Gleichgewicht wieder herzustellen. Trauer stellt weder eine Krankheit dar, die man mit Medikamenten behandeln kann, noch kann sie durch Verdrängen und Vergessen „geheilt“ werden. Sie muss vielmehr „durchgangen und durchschmerzt“ werden, damit nicht die unterdrückte, zurückgehaltene Trauer irgendwann umso heftiger an die Oberfläche drängt, oft erst nach Jahren.

Im Trauer-Lebensseminar lernen Sie, unterstützt von qualifizierten Lebensberatern und Trauerbegleitern, gemeinsam mit anderen Betroffenen, wie Sie Ihre Trauer in einen aktiven, lebensfördernden Prozess verwandeln können. Dabei nutzen die Teilnehmer neben Trauergesprächen eine Vielzahl entspannender, nonverbaler Ausdrucksformen wie Rituale, Meditation, Musik, Malerei und Tanz, um zurück zu ihrer natürlichen Lebensenergie zu finden.

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